3. Monat Miniwiesel

Hallo, ihr Lieben. 🙂

Vorab hoffe ich sehr, dass Ihr ein schönes Weihnachtsfest hattet und die Feiertage voll auskosten konntet. 🙂

Wir haben die Zeit dieses Jahr mit so wenig Verpflichtungen wie möglich genossen, sind nicht zur Familie gefahren und wenn jemand was von uns wollte, musste er her kommen. Viel entspannter hatten wir es noch nie, auch wenn es ungewohnt war, den Heiligabend ohne die Familie zu verbringen.

Heute ist unser Miniwiesel schon drei Monate alt und wir können noch gar nicht so richtig fassen, wo die letzten Wochen geblieben sind. Mir selber kommt die Entbindung auch schon so ewig her vor – unglaublich!

Also, was war die letzten Wochen so los?

Die erste Impfung

Anfang Dezember waren wir zum ersten Mal zum impfen beim Kinderarzt. Es gab die berühmt berüchtigte Sechsfach-Impfung. Für uns ist es absolut wichtig, dass die Kleine geimpft ist, denn nichts ist schlimmer, als diese vermeintlich “harmlosen” Krankheiten, die zu etwas Schrecklichem werden.

Das war für uns alle ein wirklich schlimmer Tag. Sie hat geschrien wie am Spieß, ich habe geheult wie ein Schlosshund und dann hat sie auch noch Fieber abgegriffen. Pi mal Daumen hat es ungefähr zwei bis drei Tage gedauert, bis sie wieder so drauf war wie vorher und das Fieber weg war, aber es hat uns doch im Herzen weh getan, sie so müde und fertig zu sehen. Wir sind mal gespannt, wie die Impfung im Januar läuft, denn dort gibt es die Auffrischung.

Der 12-Wochen-Schub

Bei unserem Miniwiesel merkt man die Schübe wirklich total extrem, weil sie dann irgendwie enorm fordernd und doch einen Ticken anstrengend ist. Dieses Mal hatten wir es zum ersten Mal, dass sie sich absolut nicht ablegen wollte und es auch nicht akzeptiert hat, wenn wir mit ihr gesessen haben – es wurde nur stehen und schunkeln akzeptiert. Auch mit dem Essen hat sie es in der Zeit nicht so gehabt…für uns ja leider ein sehr rotes Tuch!

Aber dieser Schub hat auch sehr viel Neues mitgebracht. Sie versucht am laufenden Band sich schon auf den Bauch zu drehen und liegt viel auf der Seite. Allerdings ärgert sie sich auch enorm, wenn es dann nicht so geht, wie sie das möchte. 😀
Sie brabbelt und griffelt auch schon wie ein Weltmeister und kriegt uns auch mehr als deutlich mitgeteilt, wenn sie etwas nicht möchte.

Gestaunt haben wir ja, dass sie mittlerweile auch schon ab und zu ihre Flasche selber halten möchte und es auch kann.
Im Prinzip hat sie uns in diesem Monat jeden Tag mit etwas Neuem überrascht und wir haben jeden Tag wieder gestaunt, wie groß sie schon geworden ist.

Die erste Auswärtsübernachtung

Da meine Mama im Dezember Geburtstag hat, haben wir auch die Chance genutzt, eine Nacht schon mal auswärts zu schlafen. Meine Eltern haben ein tolles Bett für das Miniwiesel und so mussten wir nur den gesamten restlichen Hausstand von uns mitnehmen. 😀 Also Krabbeldecke, Nestchen, Spielebogen, Flaschen, Nahrung und was sonst noch so nötig war. Für uns hatten wir im Endeffekt nur jeweils Schlafklamotten und Unterwäsche mit.^^

Sie hat an dem Tag auch ihre Uromas kennengelernt und ich hatte sehr viel Sorge, dass das evtl alles etwas viel für sie wird und sie nicht schlafen kann. Aber so haben wir sie um halb 9 ins Bett gebracht und sie hat bis frühs um 6 durchgeschlafen. Da haben wir Beide nicht schlecht gestaunt. 😀

Also, Experiment gut geglückt!

Die Sache mit dem Essen

Bei dem Thema haben wir uns auch noch auf ein Experiment eingelassen. In diesem Monat hatten wir auf einmal den Punkt, an dem sie wirklich nur noch sehr wenig gegessen und vor allem ständig die Flasche angeschrien hat. Egal, wann man mit der Flasche in ihre Nähe kam, sie hat geschrien.

Die Hebamme hat uns dazu geraten, nicht mehr wie im Krankenhaus nach der Uhr zu füttern, sondern mittlerweile so, wie die Kleine es uns vorgibt. Und siehe da, sie trinkt mittlerweile weniger Mahlzeiten, aber die dafür recht gut.

Ihr seht, in diesem Monat war bei uns so extrem viel los, dass wir es selber kaum fassen können. Mal schauen, was im nächsten Monat alles Neues dazu kommt. 🙂

An dieser Stelle wünschen wir Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und hoffen, dass Ihr den Silvesterabend so verbringt, wie Ihr es Euch wünscht. 🙂

Viele liebe Grüße,
Anna und Martin