Balkan-Schweinemedaillons mit Feta

Hallo. 🙂

Seit dem unsere Küche eingezogen ist, sind wir total motiviert neue und spannende Sachen auszuprobieren. Besonders spannend war das mitgelieferte Bratenthermometer, dass es zum Backofen dazu gab. Bisher war uns völlig schleierhaft, wozu man ernsthaft ein Bratenthermometer verwenden sollte, denn wann das Fleisch durch ist sieht man ja bekannter Maßen.

Tja, klar sieht man, wann es durch ist, aber ob das auch der beste Punkt ist um das Fleisch zu essen, da sind wir mittlerweile dann doch etwas anderer Meinung. Viel zu schnell ist ein gutes Stück Fleisch so durch gebraten, dass es einer Schuhsohle Konkurrenz machen kann. Da bleibt der gute Geschmack und die Freude am Essen leider auf der Strecke. Die Zeiten sind für uns jetzt aber vorbei!
Heute wollen wir Euch gerne das erste Gericht zeigen, an dem wir das Thermometer ausprobiert haben und welches es dadurch in nullkommanichts ganz nach vorne in unsere Favoritenliste geschafft hat. 🙂

Ihr benötigt folgende Zutaten:

  • 500 g Schweinefilet
  • Salz, Pfeffer
  • Ajvar
  • 100 g Feta mit Kräutern
  • Beilagentipp: Pommes, Kartoffelbrei, Reis

Schneidet das Schweinefilet in mehrere kleine Medaillons (jeweils ca. 60 g schwer) und salzt und pfeffert sie von beiden Seiten.

Bratet die kleinen Filetstücke in einer Pfanne mit etwas Öl kurz an, bis sie von allen Seiten Farbe bekommen haben und verteilt sie dann auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech. Jetzt wäre dann auch der richtige Zeitpunkt um den Ofen schon einmal auf 180°C Umluft vorzuheizen.

Bestreicht die Medaillons nun mit Ajvar und zerbröselt über allen den Kräuterfeta. Jetzt kommt das Bratenthermometer zum Einsatz! Steckt es in das dickste Medaillon und schiebt das Ganze jetzt in den vorgeheizten Ofen.

Dort bleiben die kleinen Filets so lange, bis sie eine Kerntemperatur von 70°C erreicht haben. Bei uns hat das Pi mal Daumen 15 Minuten gedauert.

Sobald die Temperatur erreicht ist, könnt Ihr die Medaillons servieren. Dazu passen ganz hervorragend Pommes, Reis oder Kartoffelbrei. Wir haben uns für Pommes entschieden, da wir wieder Platz in der Gefriertruhe brauchen. 😀

Lasst Euch noch einen kleinen Protipp am Rande geben – wenn Ihr in einem Supermarkt Ajvar kaufen wollt und vorhabt, den Verkäufer zu fragen wo es steht, dann findet lieber vorher heraus, wie man das Ganze ausspricht. 😀 Wir haben uns damit etwas zum Löffel gemacht. Wobei sich aber auch niemand sicher ist, dass die Aussprache vom Verkäufer so richtig war. 😀

Habt noch einen schönen Sonntag. 🙂

Viele Grüße,
Anna und Martin