Ciabattabrötchen

Hallo. 🙂

Seit Freitag ist endlich unsere neue Küche da und da haben wir uns nicht lange bitten lassen, am vergangenen Wochenende gleich mal richtig durchzustarten. Es wurde gekocht, gebacken und gebraten was das Zeug hielt. Da wurde uns aber auch erstmal so richtig bewusst, was uns die letzten Monate und vor allem Wochen gefehlt hatte – ein Arbeitsplatz, an dem das arbeiten wieder Spaß macht und nicht nur eine lästige Pflicht ist.

Und genau diesen Arbeitsplatz haben wir jetzt – ein Backofen, der genau zu unseren Bedürfnissen passt; eine Arbeitsfläche, die so viel Platz für alles mögliche bietet und eine Spülmaschine, die uns endlich ein wenig unter die Arme greift. 🙂

Die erste geplante Amtshandlung war das backen von Brötchen zum Abendbrot! Und da haben wir uns für ein Rezept entschieden, das nicht unbedingt schnell geht, aber mit einem unheimlich tollen Geschmack belohnt – die Rede ist von den oben angekündigten Ciabattabrötchen.
Martin haben sie viel besser gefallen als das, was wir bisher so gemacht haben und das haben wir bisher eigentlich schon für das Nonplusultra gehalten. 😀

Wir haben auf jeden Fall auch vor Euch in Zukunft mehr tolle Brot- und Brötchenrezepte zu zeigen, damit es von Abwechslung auf eurem Abendbrotstisch auch nur so sprudelt. 🙂

Für das Quellstück benötigt Ihr folgende Zutaten:

  • 50 g Hartweizengries
  • 50 ml Wasser

Verrührt beide Zutaten miteinander und lasst sie mindestens 12 Stunden bei Zimmertemperatur. Wir haben haben das Ganze Abends vor’m schlafen gehen angerührt und am nächsten Nachmittag dann weiterverarbeitet.

Ihr benötigt folgende weitere Zutaten:

  • 8 g frische Hefe
  • 280 ml handwarmes Wasser
  • 350 g Weizenmehl Typ 550
  • 100 g Dinkelmehl Typ 1050
  • 8 g Kräutersalz
  • 25 ml Olivenöl

Löst die Hefe im handwarmen Wasser auf und stellt sie für einen kurzen Moment bei Seite. Gebt nun die beiden Mehlsorten zusammen mit dem Quellstück in eine Schüssel und dann im Anschluss das Hefewasser mit dazu. Lasst das Ganze nun von der Küchenmaschine für 10 Minuten auf langsamer und im Anschluss 5 Minuten auf schneller Stufe kneten.

Nach dieser Zeit gebt Ihr das Salz und das Olivenöl dazu und lasst alles noch mal für 5 Minuten auf schneller Stufe kneten. Nun wird der Teig mit einem Handtuch abgedeckt und kommt dann für eine Stunde auf die Heizung, damit er da gehen kann.

Den Backofen heizt Ihr kurz vor Ende der Gehzeit auf 230°C Umluft vor, da der Vorgang doch etwas Zeit in Anspruch nimmt.

Wenn die Zeit abgelaufen ist, knetet Ihr den Teig nochmals mit der Hand durch und teilt ihn dann in 8 Stücke. Das klassische Ciabatta hat ja eher eine rechteckige Form. Diese könnt Ihr auch gerne den Brötchen verpassen, allerdings hat das bei uns nicht so super funktioniert und sie waren im Anschluss wieder mehr rund als alles andere. 😀 Das ist aber mehr eine optische Geschichte und tut dem Ganzen geschmacklich keinen Abbruch.

Im Vorteil seid Ihr jetzt, wenn Ihr einen dampffähigen Backofen habt – dann füllt Ihr den Tank voll Wasser, stellt im Menü Intervalldampfen ein und schon kann losgebacken werden.
Wenn Ihr so einen Backofen nicht habt, dann nutzt Ihr die ganz klassische Methode. Erhitzt ein Backblech im Ofen mit und sobald Ihr die Brötchen in den Ofen geschoben habt, gießt Ihr Wasser auf  das Blech, so dass Dampf entsteht. Funktioniert genau so gut. 🙂

Egal, für welche Variante Ihr euch entschieden habt. Schiebt die Brötchen nun in den Ofen, senkt die Temperatur auf 200°C ab und lasst die Brötchen für 20 Minuten backen. Steckt in den letzten 5 Minuten einen Kochlöffelstiel zwischen Ofen und Backofenklappe, damit der Dampf entweichen kann.

Das Resultat ist wirklich der Knaller – fluffig, knusprig und geschmacklich einwandfrei. 🙂 Die wird es bei uns in Zukunft definitiv öfter geben. 🙂

Wir hoffen, dass Ihr beim backen genau so viel Spaß habt wie wir. 🙂

Viele Grüße,
Anna und Martin