[Rezension] Französisch kochen mit Aurélie

Hallo. 🙂

Französische Küche war für uns bisher von vorne bis hinten nur mit Klischees behaftet. In seiner Vorstellung sieht man da meistens nur Froschschenkel und Baguette vor sich, ohne sich einmal Gedanken drüber zu machen, dass das eventuell ganz schöner Quatsch ist.
Glücklicherweise sind wir beim Verlag Bassermann Inspiration auf das Buch “Französisch kochen mit Aurélie” von Aurélie Bastian gestoßen, dass wir kostenfrei testen durften, um uns so mal einen Überblick zuverschaffen, was die Küche Frankreichs sonst noch so zu bieten hat.

Die Eckdaten

Auf 176 schön bebilderten Seiten erschien diese kleine französische Rundreise im Jahr 2015 im Bassermann Verlag. Das Buch kommt mit einem schönen, aber auch relativ schlichtem Cover daher. Vom Gewicht her erwartet Euch hier keine dicke Schwarte sondern eher ein graziles Buch, für das Ihr sicherlich einen Platz findet.

Die inneren Werte

In sieben schön zusammengstellten Kapiteln führt Aurélie uns von Vorspeisen über Geflügel- und Fleischgerichten bis hin zu tollen Nachtischen durch die Welt der französischen Küche. Einen ganz entscheidenden Vorteil hat dieses Buch, den man wirklich nicht überall findet – zu jedem Rezept gibt es auch ein schönes Foto, so dass man genau weiß, was man sich darunter vorzustellen hat. Für uns gibt es nämlich kaum etwas schlimmeres als unbebilderte Kochbücher. Da haben es nur wenige in unser Regal geschafft.

Wir konnten nach dem ausführlichen lesen und testen allerdings ganz schnell ein Fazit ziehen – unser Fall ist das nicht! Das liegt keineswegs an dem Buch, denn das ist wirklich schön und mit liebe zum Detail gestaltet, aber für uns ist die französische Küche anscheinend einfach einen Zacken zu hoch. Da fehlt für uns so ein wenig die Tendenz zur Alltagsküche hin. 😀

Ein Rezept haben wir allerdings gefunden, dass für uns wirklich alltäglich machbar ist und das geschmacklich absolut top war. Die Rede ist von einem Kartoffel-Hack-Auflauf! Ja, klingt Euch vielleicht zu normal, aber so sind wir eben. Wir wissen, was wir an bodenständiger Küche haben. 😀

Das Rezept

Wie schon gesagt, schlussendlich haben wir uns dafür entschieden, Euch einen tollen Kartoffel-Hack-Auflauf vorzustellen. Für uns das nämlich einer der Klassiker unter den Aufläufen, der grundsätzlich immer geht, bei dem man aber auch so viel falsch machen kann, dass er einfach nicht schmeckt.
Aber keine Angst – das Rezept, lohnt sich wirklich!

Ihr benötigt folgende Zutate:

  • 800 g vorwiegend festkochende Kartoffeln
  • 80 g Butter
  • 350 ml Milch
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Möhren
  • 150 g braune Champignons
  • 500 g Rinderhackfleisch
  • 150 g Gouda

Kocht die Kartoffeln samt Schale weich und lasst sie etwas abkühlen. Schneidet die Zwiebeln sowie die Champignons klein und raspelt die Möhren zu mittelgroßen Raspeln. Man möchte ja schließlich noch was zu beißen haben. 😉
Bratet das Hackfleisch mit 20 g Butter in einer Pfanne kurz an, gebt dann das Gemüse mit dazu und bratet jetzt alles zusammen so lange an, bis alles eine schöne, bräunliche Farbe angenommen hat. Zum Schluss schmeckt Ihr noch mit Salz und Pfeffer ab und gebt den Pfanneninhalt dann in eine Auflaufform.

Schält die Pellkartoffeln und zerstampft sie mit der Milch und der restlichen Butter. Wichtig ist hierbei, dass das Kartoffelpü nicht zu fest wird, weil ihm beim backen ja noch reichlich Feuchtigkeit entzogen wird. Würzt es dann noch kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss und verstreicht es dann im Anschluss auf der Fleischmasse.

Bestreut jetzt den Auflauf noch mit dem Käse und schiebt das Ganze dann für 10 Minuten in den auf 200°C Umluft vorgeheizten Backofen.

Wie immer ist auch dieser Auflauf optisch alles andere als beeindruckend, aber das muss er ja auch nicht. Schmecken soll es ja schlussendlich, da ist die Optik schon mal Nebensache. 🙂

Was habt Ihr bisher so mit Erfahrungen mit der französischen Küche gemacht? Seid Ihr Fan oder auch eher weniger? Lasst es uns doch gerne mal wissen. 🙂

Viele liebe Grüße,
Anna und Martin

Dieses Buch wurde uns vom Bassermann Inspiration Verlag kostenfrei als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Unsere Meinung ist gänzlich unbeeinflusst und beruht nur, auf unseren eigenen Erfahrungen mit diesem Buch.