Rezension: “Hayati – Syrische Heimatküche” von Fadi Alauwad

Hallo. 🙂

Heute ist es mal wieder so weit und wir haben Euch wieder ein tolles Kochbuch mitgebracht, dass uns begeistert hat. Die Rede ist von “Hayati – Syrische Heimatküche” von Fadi Alauwad, einem aus Damaskus stammenden TV-Koch.

Erschienen ist der Einblick in eine wirklich interessante Welt des Orients mit 208 Seiten im EMF Verlag.

Besonders beeindruckt uns der Autor – Faid Alauwad. Als Koch hat er in Damaskus gelernt und war dort einer der beliebtesten und bekanntesten Fernsehköche. Leider nur so lange, bis er wegen des Bürgerkriegs 2014 mit seiner Familie flüchten musste. Heute lebt er in Aachen und versucht mit verschiedenen Büchern und Veranstaltungen den Menschen sein Land und die Esskultur nahe zu bringen.

Früher hätten wir nie im Leben solche “exotischen” Gerichte probiert, aber seit diesem Buch sind wir immer öfter versucht auch mal etwas Neues auszuprobieren.
Neben der wunderschönen Aufmachung ist auch die Gestaltung im Inneren wirklich toll. Ganz am Anfang werden dem Leser die ganz typischen syrischen Zutaten vorgestellt, so dass man einen schönen Einblick bekommt, was man dringend im Haus haben muss. Die sonstige Aufteilung ist nicht anders als in jedem anderen Kochbuch – Vorspeisen, Hauptspeise, Beilagen & Soßen sowie Getränke. Man kann sich quasi für jede Tageszeit das Richtige raussuchen. 😀

Wir haben uns schlussendlich für Dajaj Harrah entschieden. Kennt Ihr nicht? Dabei handelt es sich um scharf gewürzte Hähnchenschenkel mit Gemüse – dafür müsst Ihr aber ein kleines bisschen Zeit mitbringen, da die Hähnchenbeine marinieren müssen.

Ihr benötigt folgende Zutaten:

  • 500 g Hühnerbeine
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 EL Naturjoghurt
  • 2 EL scharfes Paprikapulver
  • 1 EL Senf
  • 2 EL Essig
  • 1 TL Ingwerpulver
  • 3 Paprikas
  • 1 Zwiebel
  • 2 Tomaten
  • 1 Chilischote
  • 4 EL Tomatenmark
  • 5 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Wascht die Hühnerbeine ordentlich ab und stecht sie mit einer Gabel ein. Rührt nun eine Marinade aus Joghurt, Paprikapulver, Senf, Essig, Ingwerpulver und anderthalb Knoblauchzehen an. Am besten geht das mit dem Pürierstab, da sich so eine homogene Marinade ergibt. Reibt die Beine mit der Marinade gründlich ein und stellt sie für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank.
Wenn Ihr einen noch intensiveren Geschmack haben wollt, dann bereitet die Hühnerbeine schon am Vortag vor und lasst sie über Nacht marinieren.

Im Anschluss kommen das Hühnchen für 45 Minuten bei 160°C Ober-/Unterhitze in den vorgeheizten Backofen.

Jetzt kümmern wir uns um die Sauce. Dafür schneidet Ihr die Paprikas und die Zwiebel in feine Würfel und bratet sie zusammen mit dem verbliebenden Knoblauch in etwas Öl an. Jetzt müssen die Tomaten und die Chili gewürfelt werden und kommen dann zusammen mit dem Tomatenmark zur Soße. Einmal alles aufkochen lassen und dann mit Salz, Pfeffer und evtl. Olivenöl abschmecken.
Falls Euch die Soße zu dick ist, dann könnt Ihr auch noch ein bisschen Wasser hinzugeben.

Jetzt braucht Ihr nur noch servieren und schon kann gegessen werden. 🙂 Dazu passen ganz hervorragend Kartoffelspalten. 🙂

Fazit:

Wenn Ihr viel Freude daran habt, mal etwas ganz anderes auszuprobieren und in andere Kulturen eintauchen wollt, dann seid Ihr mit diesem Buch genau richtig. 🙂

Also, wir wünschen Euch sehr viel Spaß beim nachkochen und vor allem hoffen wir, dass Euch der Einblick in das Buch gefallen hat. 🙂

Viele Grüße,
Anna und Martin

Dieses Buch wurde uns vom EMF Verlag kostenfrei als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Unsere Meinung ist gänzlich unbeeinflusst und beruht nur, auf unseren eigenen Erfahrungen mit diesem Buch.