[Rezension/Werbung] “Kaffeepause auf Schwedisch – Fika” von Milo Kalén

Hallo. 🙂

Wie wir gestern schon geschrieben haben, geht es heute noch mal nach Malmö, bevor wir Euch  morgen zeigen, was in Ystad und Umgebung so los ist.

Der Zufall hat uns kurz vor der Reise quasi so richtig in die Karten gespielt, als wir vom ZS Verlag ein unheimlich tolles Buch bekommen haben – “Kaffeepause auf Schwedisch – Fika” von Milo Kalén. Ihr fragt Euch, was das mit Malmö zu tun hat? Dann lest doch gerne weiter!

Unser “Hausbesuch”

Bei Milo Kalén handelt es sich um die Inhaberin des hübschen kleinen Cafes “Kaka På Kaka”, was wortwörtlich übersetzt “Kuchen auf Kuchen” heißt. Übersetzt klingt es allerdings schon gar nicht mehr so cool. 😉 Wir haben die Chance genutzt und uns gleich mal vor Ort umgeschaut. Wenn man das Café betritt ist es einfach nur muckelig, gemütlich und mit unheimlich viel Liebe eingerichtet.

Wenn es Euch dahin verschlägt, macht Euch aber keine Illusionen, dass Ihr dort einen Tisch zum essen bekommt.^^ Wir haben uns dann schlussendlich dafür entschieden, uns ein wenig Kuchen mitzunehmen und den dann am Strand zu essen. 😀 Entschieden haben wir uns für eine riesige Zimtschnecke, Mandel-Apfel-Kuchen und Himbeerkuchen mit einer riesigen Menge Zuckerguss. Und Ihr könnt glauben – es war unheimlich viel, unheimlich süßer Zuckerguss.^^
Geschmacklich gibt es an den Kreationen wirklich überhaupt nichts auszusetzen. Man könnte sich quasi in jeden einzelnen Kuchen hineinlegen. 🙂

Und das Buch?

Das Buch ist genau so liebevoll gestaltet, wie das ganze Café. Die Bilder sind alle wunderschön ausgewählt und die Rezepte laden alle ein zum nachmachen. Man findet allerdings nicht nur süße Rezepte, sondern auch für Suppen und Salate. Man findet in diesem Buch eigentlich genau das, was man auch vor Ort bekommt.

Man muss dabei aber wissen, dass die Rezepte alle recht süß sind. Aber das scheint in Schweden vollkommen normal zu sein, denn dort findet man in den Konditoreien oder in den Bäckereien kaum etwas mit wenig Zucker. Wenn man allerdings selber bäckt, kann man das ja alles so anpassen, wie es einem am Besten passt.

Was muss man sonst noch wissen?

Für knapp 15€ bekommt Ihr hier ein Koch- bzw. Backbuch, dass ganz schnell zu einem unserer absoluten Lieblinge aufgestiegen ist. Alle 126 Seiten sind mit so viel Liebe gestaltet, dass das lesen eine wahre Freude ist.

Das Buch selber gibt es auch vor Ort, dort dann aber mit einem anderen Cover. Fanden wir auch sehr interessant, denn irgendwie denkt man ja doch immer, dass es das eine Buch überall mit dem gleichen Cover gibt. So kann man sich irren. 😀

Rezept?

Na klar haben wir Euch auch ein Rezept mitgebracht, dass wir mittlerweile bei Besuch fast immer auftischen. Und das mit absolutem Erfolg, denn bisher war jeder einfach nur begeistert von dem Früchtekuchen. 🙂 Ihr denkt, dass Früchtekuchen einfach nur lahm und langweilig klingt? Da täuscht ihr Euch absolut. 🙂

Ihr benötigt folgende Zutaten:

  • 100 g Margarine
  • 2 Eier der Größe M
  • 150 g Zucker
  • 250 g Dinkelmehl
  • 2 TL Backpulver
  • 100 ml Wasser
  • 1 Dose Pfirsiche
  • 150 g Schmand
  • 2 TL gemahlene Vanille
  • 2 EL Zucker

Heizt den Backofen auf 175°C Umluft vor. Fettet in der Zeit die Springform aus und streut sie mit etwas Semmelbröseln aus.

Zerlasst die Butter in einem Topf und lasst sie kurz auskühlen. Schlagt die Eier und den Zucker schaumig auf und rührt dann zügig das Mehl und das Backpulver unter. Jetzt noch die Butter und 100 ml Wasser dazu und alles zu einer homogenen Masse verrühren, die Ihr jetzt schon mal in die Springform geben könnt.

Schneidet die Pfirsiche in kleine Stücken und vermischt es mit dem Schmand, der Vanille und dem restlichen Zucker. Verteilt nun alles auf dem Kuchenteig und bestreut alles bei Bedarf mit einem kleinen bisschen Zucker. So ergibt sich eine schöne und leicht knusprige Kruste.

Jetzt kommt alles nur noch für 30-40 Minuten in den Ofen, dann noch ein Test mit dem Stäbchen und schon ist der Kuchen fertig! Bevor Ihr den Kuchen aus der Form holt ist es wichtig, dass er komplett auskühlt. Ansonsten geht er schnell kaputt.

Probiert das Rezept einfach mal aus, dann werdet Ihr bestimmt genau so begeistert sein wie wir. 🙂 Und ein kleiner Tipp noch am Rande – Ihr könnt das Obst gegen jedes andere beliebige Obst austauschen. Auch die Menge ist dabei vollkommen gleich, denn wie die Autorin so schön meint, soll jeder so viel davon in seinem Kuchen haben, wie er möchte. 🙂

Viele liebe Grüße,
Anna und Martin

Dieses Buch wurde uns vom ZS Verlag kostenfrei als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Unsere Meinung ist gänzlich unbeeinflusst und beruht nur, auf unseren eigenen Erfahrungen mit diesem Buch.