[Rezension] Kochen für Faultiere

Hallo. 🙂

Heute möchten wir Euch ein Kochbuch vorstellen, dass besser zu uns nicht passen könnte. Ein Kochbuch, bei dem jeder der uns kennt weiß, dass alleine der Titel für uns schon wie maßgeschneidert ist – die Rede ist von “Kochen für Faultiere”!

Erschienen im Brandstätter-Verlag, hat Jan-Philipp Cleusters ein tolles Buch auf die Beine gestellt. Was es dort gibt und warum es uns so gut gefällt erfahrt Ihr, wenn Ihr weiter lest. 🙂

Der Grundgedanke

Der Grundgedanke ist so simpel, wie genial. Wie viel Zeit möchten Faultiere investieren, um satt zu werden? Und das auch noch möglichst gesund.

Dieser Frage hat sich Jan-Philipp Cleusters angenommen – seines Markenzeichens Koch und Freizeitfaultier. Er möchte die freie Zeit, die er hat, lieber mit Freunden oder entspannt verbringen, als stundenlang in der Küche zu stehen um satt zu werden. Und genau damit rennt er bei uns ja quasi offene Türen ein.

Wie Ihr wisst sind wir immer für schnelle und unkomplizierte Küche zu haben. Wenn sie dann noch so hervorragend schmeckt, um so besser! Deswegen waren wir sehr froh, dass der Brandstätter Verlag so freundlich war und uns das Buch als kostenfreies Rezensionsexemplar zu Verfügung gestellt hat.

Und siehe da – Faultierküche muss nicht fettig sein. Sie muss nicht langweilig sein. Sie kann einfach, nahrhaft und simpel sein. Perfekt! Alles in allem können wir an dieser Stelle schon sagen, dass die ganze Grundidee perfekt umgesetzt wurde.

Die inneren Werte

In 7 Kategorien unterteilt gibt es in diesem Buch alles, was das Herz begehrt – über Frühstück, vegetarisch/vegan, Fleisch bis hin zu Drinks ist hier für jeden Geschmack etwas dabei. Es muss also niemand hungrig vom Tisch aufstehen. 😀

Besonders schön fanden wir gleich auf Anhieb die grafische Gestaltung des Faultier-Prinzips. Mit simplen Tipps und einfach Zutaten zu einem frischen und gesunden Ergebnis kommen. Spätestens hier dürfte auch das letzte Faultier überzeugt sein, dass es das Buch mal genauer unter die Lupe nehmen sollte. 😉

Die Rezepte sind kurz und knackig und die Bilder wirklich schön ansprechend gestaltet. Zu jedem Rezept findet Ihr auch ein Bild, so dass Ihr genau wisst, was Ihr euch darunter vorzustellen habt.
Gleichzeitig besteht ein Rezept nicht nur aus den Zutaten und Zubereitungsschritten, sondern auch aus einer Liste mit Gegenständen, die Ihr für das Rezept braucht. Somit steht einer guten Vorbereitung also nichts im Wege.

Das Rezept

Wer uns kennt weiß, dass wir um ein gutes Nudelrezept nicht umher kommen. Da kam es ja quasi wie gerufen, dass wir auf in diesem Buch auf das Rezept für die wahrscheinlich schnellste und köstlichste Bolognese überhaupt gestoßen sind.

Hier können wir Euch versichern, dass Ihr in kürzester Zeit ein Essen auf dem Tisch habt, für das Ihr so gut wie alles im Haus habt und das jeden in der Familie glücklich machen wird.

Glaubt Ihr nicht? Dann lasst Euch von dem Ergebnis überzeugen. 🙂

Ihr benötigt folgende Zutaten:

  • 1 Tomate
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 handvoll frische Bandnudeln oder Spaghetti
  • 1 EL Tomatenmark
  • 400 g Rinderhackfleisch
  • 1 Schuss Rotwein
  • 400 g passierte Tomaten
  • Salz, Pfeffer

Schält und würfelt die Zwiebel und bratet sie dann im heißen Olivenöl an.

Schneidet die Tomate in grobe Stücke, gebt sie zu den Tomaten und bratet sie kurz mit an.
Setzt in der Zwischenzeit schon mal das Wasser auf und kocht die Nudeln nach Packungsanweisung bissfest.

Bindet die Zwiebel und Tomaten mit dem Tomatenmark, gebt das Fleisch dazu und bratet es von allen Seiten kräftig an.

Löscht das Fleisch mit Rotwein ab, gebt die passierten Tomaten hinzu, lasst alles aufkochen und salzt und pfeffert es kräftig. Lasst jetzt alles so lange einkochen, bis die Nudeln fertig sind.

Und dann kann schon gegessen werden. 🙂 Und, haben wir Euch zu viel versprochen? In Null komma nichts ist alles fertig!

Also, falls Ihr kochtechnisch auch auf unkomplizierte Küche und leckere Rezepte steht, dann seid Ihr bei diesem Buch genau richtig aufgehoben. 🙂

Viele Grüße,
Anna und Martin