Rezension: Pizza Revolution von Tanja Dusy

Hallo, ihr Lieben. 🙂

Nach dem wir Euch zuletzt diesen unheimlich leckeren Vanillepudding mitgebracht haben, gibt’s heute mal wieder etwas Lektüre – um genau zu sein das Buch „Pizza Revolution“ von Tanja Dusy. Erschienen ist es im EMF Verlag, der so freundlich war uns dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung zu stellen.

Pizza ist bei uns so ein Dauerrenner! Sofern wir an den Wochenenden zu Hause sind, gibt es grundsätzlich Freitags IMMER Pizza. Irgendwie hat sich das über die Zeit so eingebürgert und wurde mittlerweile zu einer tollen Tradition bei uns. Da freut man sich schon richtig, wenn man endlich Feierabend machen kann.
Genau aus dem Grund haben wir uns für dieses Buch entschieden, um doch mal etwas Abwechslung in den Pizzaalltag zu bringen. Ein Rezept klang besser als das Andere und eigentlich waren wir uns komplett uneinig, was wir mal ausprobieren sollen. Tja, im Endeffekt haben wir Euch ein Rezept für ein Stromboli mitgebracht. Klingt vielleicht erst etwas langweilig, aber uns geht es vor allem um den Hefeteig. Der hat uns so begeistert, dass er unseren bisherigen Lieblingsteig restlos abgelöst hat. <3

Wir wollen Euch nicht weiter auf die Folter spannen – hier kommt das Rezept!

 

Für den Teig benötigt Ihr folgende Zutaten:

  • 8 g frische Hefe
  • 350 g Mehl
  • etwas Salz
  • 2 EL Olivenöl

Zuerst zerbröckelt Ihr die Hefe in 100 ml lauwarmem Wasser, verrührt alles und lasst es für 10 Minuten stehen, bis die Hefe zu arbeiten beginnt. Das erkennt Ihr daran, dass sich Bläschen und Schaum auf dem Wasser bildet.

Verrührt nun 120 ml lauwarmes Wasser mit dem Olivenöl. Gebt nun Mehl, Salz, Hefe- und Ölwasser in eine Rührschüssel und verknetet alles für 5 Minuten auf kleiner Stufe mit der Küchenmaschine. Nach Ablauf der Zeit noch mal für 10 Minuten auf höchster Stufe weiter kneten, bis der Teig schön elastisch ist und sich vom Schüsselrand löst.

Rollt den Teig auf einer bemehlten Fläche zu einer Kugel, gebt sie in eine verschließbare Plasteschüssel und deckt sie dann mit einem sauberen Küchentuch ab. Lasst den Teig nun bei Zimmertemperatur für 30 Minuten gehen. Nach Ablauf der Zeit verschließt Ihr die Schüssel mit dem dazugehörigen Deckel und stellt den Teig für 24 Stunden in den Kühlschrank.

Als kleiner Tipp am Rande sei gesagt, dass Ihr den Teig am Besten eine Stunde vor der Verarbeitung aus dem Kühlschrank nehmt, da er sich so am Besten verarbeiten lässt.

Für den Stromboli benötigt Ihr folgende Zutaten:

  • 200 ml passierte Tomaten
  • Pizzagewürz
  • 4 Scheiben Kochschinken
  • 1 Kugel Büffelmozzarella
  • 50 g scharfe Salami in Scheiben.
  • 120 g geriebener Gouda
  • 3 EL Petersilie
  • 2-3 EL Olivenöl

Bevor Ihr anfangt sei gesagt, dass der Teig und die Zutaten für 2 Strombolis gedacht sind!

Zuerst vermischt Ihr die passierten Tomaten mit dem Pizzagewürz und stellt es bei Seite.

Halbiert den Teig  und rollt die Hälften quadratisch dünn aus. So in etwa auff 27 x 27 cm. Falls die Schinkenscheiben zu groß sind, halbiert Ihr sie und verteilt Sie auf das untere Drittel des Teiges in einer Reihe. Lasst dabei unten in etwa 1 cm und an den Seite 2 cm Platz. Gebt jetzt 2-3 Esslöffel Soße auf den Schinken.

Tupft den Mozzarella nun trocken, schneidet ihn in dünne Scheiben und verteilt ihn auf dem Sugo. Jetzt folgt eine Lage Salami darüber, dann wieder 2-3 Esslöffel Soße, gefolgt von richtig viel Gouda und der Petersilie.

Heizt den Backofen auf 250°C Umluft vor. Fasst den Teig nun von unten her und schlagt ihn samt Füllung nach oben. Versucht den Teig dabei möglichst dünn zu ziehen und die Füllung schön fest einzupacken. Schlagt die entstandene Füllung nun wieder nach oben, nehmt dann das restliche Teigdrittel und schlagt es noch einmal um die Teigrolle.

Drückt die beiden offenen Enden zusammen und legt die Strombolis mit den Nähten nach unten auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech. Verpasst den Strombolis mit einem scharfen Messer mehrere kleine Querschnitte. Jetzt ab in den Ofen mit den guten Stücken und lasst Sie dort für 15-17 Minuten backen. Nach der Hälfte der Zeit bepinselt Ihr die Beiden mit etwas Olivenöl.

Ok, zugegeben, es klingt schon nach etwas mehr Aufwand, aber die Arbeit lohnt sich, wenn Ihr die beiden duftenden Rollen aus dem Ofen nehmen und verspeisen könnt. 🙂
Wenn Ihr also genau solche Pizzajunkies seid wie wir, dann seid Ihr mit diesem Buch genau richtig bedient! Da wird definitiv jeder fündig – egal ob konservativ oder total experimentell veranlagt. 🙂

Die besten Grüße und ein schönes Adventswochenende wünschen Euch,
Anna und Martin

Veröffentlicht in Backen von kuechenwiesel_1992

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