[Rezension/Werbung] Basic Backen – Klassiker

Hallo. 🙂

Wie Ihr sicherlich schon einmal mitbekommen habt, sind Kuchen, Torten und süße Sachen hier im Großen und Ganzen eher die Ausnahme. Keine Ahnung warum, aber irgendwie liegt backen uns nicht sonderlich im Blut. Wenn andere Kuchen backen und wir essen können, dann ist das vollkommen in Ordnung, aber selber backen macht uns einfach nicht so viel Spaß. Und wenn es doch mal was gibt, dann muss es unkompliziert sein, einfach und schnell gehen.

Und genau da kommt der EMF-Verlag ins Spiel, denn dort wurde uns das Buch “Basic Backen – Klassiker” kostenfrei als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Perfekt, denn Klassiker sind in den seltensten Fällen kompliziert und schmecken wirklich jedem.

Die inneren Werte

96 Seiten für 7,99€ – das schreit doch gerade danach, dass man diese kleine Backsammlung im Schrank stehen hat, falls sich mal wieder Besuch ankündigt. Wir finden gerade den Preis für diese Rezeptesammlung sehr fair und es ist eine tolle Sache, dass so die klassischen Rezepte nicht in Vergessenheit geraten. Egal, ob Schneewittchenkuchen, Frankfurter Kranz oder ein Maulwurfskuchen – hier ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Das Besondere

Ihr denkt Euch jetzt bestimmt, was soll an so alten Kamellen denn schon spannend sein. Kennt man doch, weiß man ja wie es schmeckt. Und genau da ist der Denkfehler! Hierbei handelt es sich nicht nur um die stupiden Grundrezepte, so wie Ihr sie vielleicht von Oma oder Ur-Oma kennt. Jedes Rezept hat seinen ganz eigenen Pfiff, der es trotz der Traditionalität auf eine moderne Ebene katapultiert. So könnt Ihr wahrscheinlich Oma sogar noch einmal richtig beeindrucken. 😉

Das Rezept

Wir haben uns für einen versunkenen Obstkuchen bzw. genauer gesagt einen versunkenen Zwetschgenkuchen entschieden. Irgendwie ist so ein Obstkuchen ja auch ein Dauerrenner und der kandierte Kandis verleiht dem ganzen noch so einen ganz eigenen Pfiff. Da kommt keine Langeweile beim essen auf. 🙂

An nur einem Punkt haben wir uns nicht ans Rezept gehalten – und das ist die Backform! Im Buch ist das Rezept auf eine Springform mit einem Durchmesser von 26 cm ausgelegt. Da wir aber mehr Fans von Blechkuchen sind, wurde das Rezept kurzer Hand auf’s Blech verlegt, wenn auch auf ein etwas größeres Brownieblech. Auf einem normalgroßen Kuchenblech hätte der Teig sonst verstecken spielen können. 😀

Na, seid Ihr auf das Rezept gespannt? Dann wollen wir Euch nicht länger auf die Folter spannen. 🙂

Ihr benötigt folgende Zutaten:

  • 500 g Zwetschgen
  • 50 g kandierter Ingwer
  • 125 g weiche Margarine
  • 100 g Rohrzucker
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eier der Größe M oder 2 Eier der Größe L
  • 225 g Dinkelmehl
  • 2 TL Backpulver
  • 2 EL Milch

Heizt den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor, bevor Ihr mit den Vorbereitungen anfangt.

Wascht die Zwetschgen ordentlich ab, entsteint und viertelt sie. Den kandierten Ingwer könnt Ihr im Anschluss in feine Stückchen schneiden.

Gebt Butter, Rohrzucker, Salz und die Ingwerstückchen in eine Schüssel und rührt alles so lange, bis es eine cremige Masse ergibt. Die Eier kommen dann einzeln dazu und werden verrührt, bevor das jeweils nächste Ei dazu kommt.

Mischt das Mehl und das Backpulver und siebt dann beides zusammen in die Schüssel mit der Eiermasse und hebt es zusammen mit der Milch vorsichtig unter. So wird der Teig schön fluffig.
Gebt den Teig in die vorbereitete Kuchenform (egal, ob Spring- oder Brownieform), streicht den Teig glatt und verteilt dann die Zwetschgen darüber. Wie kunstvoll Ihr das macht, ist dabei ganz Euch überlassen. 😀

Schiebt den Kuchen jetzt für 50-55 Minuten in den vorgeheizten Ofen und lasst ihn dort backen. Bevor Ihr ihn rausholt, macht noch die Stäbchenprobe um sicher zu gehen, dass der Teig wirklich durch ist.

Der Kuchen ist absolut perfekt geworden! Sehr fluffig, sehr saftig und absolut köstlich. Das Tolle an diesem Kuchen ist ja, dass er absolut flexibel ist, was die Obstsorten angeht. Egal, ob Zwetschgen, Pflaumen, Kirschen oder Äpfel, hier ist wirklich alles möglich. Da könnt Ihr euch komplett austoben. 🙂

Bei dieser Rezension könnt Ihr euch nicht nur auf unsere Meinung verlassen, sondern auch die von meiner (Anna) Mama. Die war von dem Buch gleich so begeistert, dass sie es sich nachgekauft und sich selbst durchgetestet hat.  Also, mal ehrlich – drei Kochbuchsammler können sich doch nicht irren, oder? 😉

Wir hoffen sehr, dass Ihr viel Spaß beim nachbacken habt und Euch dieser “Last-Minute-Kuchen” genau so gut schmeckt, wie uns. 🙂

Viele Grüße,
Anna und Martin