[Rezension/Werbung] Norddeutsche Heimwehküche

Hallo. 🙂

Es ist mal wieder so weit und wir haben Euch ein Kochbuch mitgebracht. Und es ist nicht nur ein herkömmliches Kochbuch, es ist quasi Heimat für uns. “Norddeutsche Heimwehküche” heißt das Schmuckstück und es ist im DK Verlag erschienen, welcher es uns auch kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Von der Nord- zur Ostsee gibt es hier für jeden “Fischkopf” genau das Richtige. Egal, ob Ihr Fischliebhaber seid, eher süße Nachtische mögt oder es doch ein Mecklenburger Rippenbraten sein sollte – hier ist wirklich für jeden etwas dabei!

Die Eckdaten

Mit seinen 192 Seiten hat dieses Kochbuch einen entscheidenden Vorteil, denn mit diesem Umfang findet Ihr zu 100% noch einen Platz im Kochbuchregal. 😉 Die Autoren Christina Leesker und Vanessa Jansen haben es sich zur Aufgabe gemacht, das Beste, Leckerste und Typischste in einem Buch zu vereinen. Und wir möchten Euch nicht zu viel vorwegnehmen, aber das ist den Beiden definitiv sehr gut gelungen!

Quelle: DK Verlag

Die inneren Werte

192 Seiten, 5 übergeordnete Kapitel und eine Menge Geschichten rund um die Menschen, die Gegend und die Rezepte hier. Für uns Nordlichter ist diese Kochbuch von vorne bis hinten pure Begeisterung, denn egal welche Seite wir auch aufblätterten, haben wir Orte wiedererkannt an den wir schon waren oder haben Rezepte gefunden, die wir seit eh und je gerne essen.

Egal, ob Ihr Küstenkinder im Exil seid oder noch hier oben lebt, Ihr werdet viel Freude mit diesem Buch haben. 🙂

Besonderheit

Was uns wirklich positiv ins Auge gestochen ist, ist die Tatsache, dass es für keins der Rezepte irgendwelche extravaganten Spezialitäten bedarf. Jede Zutat bekommt Ihr locker im Supermarkt oder auf dem örtlichen Markt und falls Ihr einen qualitativ guten Fischladen in der Nähe habt, dann habt Ihr schon gewonnen. 🙂

Das Rezept

Als Rezept haben wir uns für einen norddeutschen Klassiker entschieden, der geschmacklich ein wahrer Renner ist. Die Rede ist von Scholle Finkenwerder Art. Wir waren beide mehr als positiv erstaunt, wie unkompliziert dieses Gericht ist und wie sehr es geschmacklich überzeugen konnte. In kürzester Zeit habt Ihr somit eine Leckerei auf dem Tisch, mit dem Ihr jeden Gast begeistern könnt.

Wenn Ihr dieses Schollen-Rezept kennt, dann wisst Ihr ja, dass es sich dabei, grob gesagt, um Fisch mit Speck handelt. Für uns klang das erst einmal ziemlich abgefahren, aber das Experiment hat sich gelohnt. Das darf definitiv wieder bei uns auf den Tisch kommen. 🙂

Ihr benötigt folgende Zutaten:

  • 2 frische, küchenfertige Schollen
  • Salz
  • Mehl zum Wenden
  • 125 g Speck bzw. Baconstreifen
  • Butterschmalz zum braten

Die Zubereitung ist wirklich einfach. Wascht die Schollen, tupft sie trocken, reibt sie mit Salz ein und wendet sie anschließend in Mehl. Wichtig ist, dass die Schollen von allen Seiten gut mehliert ist.

Erhitzt das Butterschmalz in einer ausreichend großen Pfanne und gebt sowohl die vorbereiteten Schollen als auch den Speck mit dazu. Bratet die Fische erst auf der Bauchseite bei mittlerer Hitze solange bis sie goldbraun sind und dann auf der Hautseite. Das dauert alles in allem 10 bis 15 Minuten.

Und das war’s eigentlich schon! Ganz klassisch passen dazu sehr gut Petersilienkartoffeln und ein schöner, frischer Gurkensalat. Wir haben uns allerdings für einen schönen Kartoffelbrei verfeinert mit Petersilie entschieden. Das hat genau so gut gepasst. 🙂

Wir hoffen sehr, dass Euch der Einblick in dieses wundervolle Kochbuch gefallen hat und Euch auch das Rezept so gut gefällt wie uns. Wie uns das Buch gefallen hat, brauchen wir wohl nicht extra betonen, denn das ist wohl relativ klar geworden. Falls nicht – wir lieben es. <3

Viele Grüße,
Anna und Martin

Dieses Buch wurde uns vom DK Verlag kostenfrei als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Unsere Meinung ist gänzlich unbeeinflusst und beruht nur, auf unseren eigenen Erfahrungen mit diesem Buch.