[Werbung] Gefüllte Paprikaschoten aus dem Römertopf

Hallo. 🙂

Kennt Ihr noch den Römertopf? Die Meisten von Euch bringen ihn wahrscheinlich mit purer Langweile und den verstaubten Zeiten ihrer Eltern in Verbindung. So ging es zumindest uns. 😀 Ich (Anna) kenne einen Römertopf halt nur aus der hinteren Ecke der Speisekammer, weil meine Eltern ihn nie benutzt haben und da steht er auch heute noch und fristet sein Dasein.

Das war wahrscheinlich auch mit so ein Grund, warum es uns so gereizt hat, dieses irgendwie ganz besondere Küchenutensil mal zu testen. Da musste doch mehr rauszuholen sein, als verstaubte und langweilige Sachen. So viel sei schon mal verraten – wir hatten Recht mit unserer Einschätzung. 😉

Die Firma Römertopf war so nett und hat uns den klassischen Römertopf zur Verfügung gestellt, damit wir ihn mal testen können – und das haben wir wirklich gerne gemacht. 🙂

Anfangs erschien es uns etwas umständlich, dass man diesen Topf vor Gebrauch erst einmal wässern muss. Aber dazu muss man wirklich sagen, dass die Wässerungszeit mittlerweile stark zurückgegangen ist. Früher waren es noch an 30 Minuten, um wirklich auf Nummer sicher zu gehen und heute ist man schon mit 10 Minuten dabei. Eine Zeit, die man durchaus ohne großen Aufwand aufbringen kann und in der man viele Vorbereitungen für’s Essen schon erledigen kann.

Aber wozu wässern? Da der Topf ja aus Ton besteht und dieser sehr saugfähig ist, saugt er sich komplett mit Wasser voll und speichert es. Wenn Ihr dann das Essen im Topf und im Ofen habt, gibt der Topf durch die Hitze das Wasser ab und es entsteht Dampf, der das Gericht so schonend gart. Ein weiterer Vorteil ist auch, dass Ihr so ohne Zugabe von weiterer Flüssigkeit und relativ fettfrei etwas Leckeres auf den Tisch bringen könnt, was dann auch noch gesund ist – zumindest, wenn Ihr darauf Wert legt und es möchtet. 😉

Die Reinigung im Anschluss ist auch mehr als simpel. Dadurch, dass der Topf von innen glasiert ist, brennt nichts an und die Reinigung wird so nicht noch zusätzlich erschwert. Das Schöne ist, dass die Reinigung nicht nur per Hand erfolgen kann, sondern mittlerweile auch per Spülmaschine. Also definitiv noch ein Pluspunkt für den guten Römertopf. 😀

Wie Ihr vielleicht herauslesen könnt, sind wir doch sehr begeistert und ein wenig entsetzt, warum wir diesem tollen Küchenutensil bisher nicht mehr Bedeutung zugemessen haben. Es ist nämlich auch kein Problem, wenn Ihr Gäste empfangt und das Essen mal 10-15 Minuten länger im Ofen bleibt. Der Wasserdampf regelt das Ganze und lässt nichts austrocknen.

Soweit erstmal die Fakten von uns. Wenn Ihr noch mehr Fragen habt, dann lasst sie uns gerne zukommen und wir beantworten sie Euch sehr gerne. 🙂

Wir haben uns einmal quer durch die Gegend mit dem Römertopf getestet und am allerbesten haben uns die Paprikaschoten gefallen. Bisher hatten wir leider oft Pech, dass die Hackfleischfüllung zu trocken wurde und es dann leider nicht mehr so der Renner war. Und genau das ist der Punkt, den wir mit dem Römertopf nicht mehr hatten. Es war alles schon saftig und eine richtige Freude. 🙂

Na, seid Ihr gespannt? Das hoffen wir doch, denn jetzt kommt das Rezept. 🙂

Ihr benötigt folgende Zutaten:

  • 4 Paprikaschoten
  • 600 g gemischtes Hackfleisch
  • 200 g Röstzwiebeln
  • 500 ml passierte Tomaten
  • Salz, Pfeffer, rosenscharfes Paprikapulver
  • 1 Tasse Reis

Kocht zuerst den Reis nach Packungsanweisung und lasst ihn etwas abkühlen. In der Zwischenzeit schneidet Ihr den Deckel von der Paprika und entfernt das Innenleben.

Vermischt dann die restlichen Zutaten zusammen mit dem Reis zu einer homogenen Masse und verteilt sie in die Paprikas. Wenn noch etwas Hackfleischmasse übrig sein sollte, formt daraus einfach ein paar Klopse und legt sie zusammen mit den gefüllten Paprikaschoten in den Römertopf. Gebt die passierten Tomaten dazu, setzt die Paprikadeckel auf die Schoten und den Deckel auf den Römertopf und dann geht es für mindestens eine Stunde in den vorgeheizten Ofen bei 180°C Umluft.

Sobald die Schoten fertig sein, gebt Ihr die Tomatensoße in Topf, würzt sie kräftig und kocht sie noch einmal auf. Und schon kann gegessen werden. 🙂

Und im Zweifelsfall sind noch etliche andere Variationen möglich. 🙂

Wir sind sehr gespannt, wie Euch unser erster Beitrag zu einem Küchengerät gefällt. Lasst uns gerne einen Kommentar da und sagt uns, wie es Euch gefallen hat bzw. was man besser machen kann!

Viele Grüße,
Anna und Martin