[Werbung] Laktosefreie Joghurttorte

Hallo. 🙂

Heute habe ich, Anna, Euch mal ein Thema mitgebracht, dass in diesem Haushalt nur mich betrifft – die Laktoseintoleranz! Seit mittlerweile 7 Jahren leide ich darunter und eins kann ich Euch wirklich versichern – lustig und harmlos ist definitiv was anderes!

Mein Weg mit der Laktoseintoleranz

Bis vor 7 Jahren war es für mich vollkommen ausgeschlossen, dass es so etwas wie Laktoseintoleranz gibt. Ich habe schon immer sehr viel Joghurt, Kuchen, Eis und vor allem Käse gegessen; da wäre es mir nie in den Sinn gekommen, dass sich das Blatt auch mal wenden kann. Ein Eis zum Nachtisch? Immer her damit! Sahnesoße im Auflauf? Aber logisch! Schlagsahne zum Streuselkuchen? Klar!

Leute, die mit so einer Intoleranz um die Ecke kamen, waren in meinen Augen immer „Spinner“ und haben so etwas aus einer Modeerscheinung heraus behauptet. Mittlerweile bin ich schlauer und weiß, dass mit diesen Intoleranzen nicht zu spaßen ist.

Alles hat damit angefangen, dass ich nach dem Eis essen oder dem Mittag Bauchschmerzen, Magengrummeln oder Blähungen bekam, die ich früher nie hatte und die ich mir so auch nicht erklären konnte. Die Symptome waren mal da und dann auch wieder weg und mit meinen 19 Jahren damals hat man sich über so etwas ja auch keinen großen Kopf gemacht.
Bis wir mit dem Zug nach Hamburg zu einem Festival gefahren sind. Ohne groß ins Detail gehen zu wollen kann ich Euch eins verraten – ein mit Butter beschmiertes und mit Käse belegtes Brötchen ist der Erzfeind! Und die Wege zu den Toiletten auf dem Hamburger Hauptbahnhof sind entsetzlich lang, wenn es drauf ankommt.

Spätestens an dem Punkt war klar, dass irgendwas nicht stimmt. Der Arzt wollte mir 500€ abknöpfen, nur um einen Laktosetest zu machen und an dem Punkt habe ich mich für den Selbsttest entschieden.

Selbsttest?

Vorweg sei gesagt, dass jeder selber wissen muss, wie er zu der Diagnose kommt. Nachdem mein damaliger Hausarzt mir in meinen Augen nicht helfen wollte, habe ich mich dafür entschieden, einfach bestimmte Lebensmittel wegzulassen. Und siehe da! Sobald ich auf Eis, Käse und Co. verzichtet hatte, kam es zu keinerlei Ausfallerscheinungen mehr.
Das ist nun wirklich der einfachste Weg, um sich halbwegs sicher zu sein. Es gibt tatsächlich noch eine Unverträglichkeit, die sich mit dem weglassen der oben genannten Lebensmittel erledigt, aber da auch sie im weitesten Sinne mit Laktose zusammenhängt, hat mir das vollkommen gereicht.

Für mich ist nach dieser Feststellung eine Welt zusammengebrochen. Ich liebe Milchprodukte! Ohne eine Milchschnitte oder ordentlich Käse auf dem Auflauf ist das alles einfach nicht vorstellbar für mich. Kochen ohne Sahne? Das könnt Ihr gerne mal versuchen, aber schön ist es nicht.

Und nun?

Ja, genau die Frage stand dann für mich im Raum. Was tun? Einfach auf alles verzichten und ein Leben führen, dass nur von Verzicht gekennzeichnet ist? Nicht mit mir!

Zu der damaligen Zeit kamen die Laktasetabletten von LaktoStop gerade auf. Das klang für mich zu gut um wahr zu sein. Man nimmt eine kleine Tablette vor dem Essen, die die fehlende Laktase im Magen bzw. Darm aufstockt und so die geliebten Milchprodukte wieder verträglich macht. Nur leider hatte ich zum damaligen Zeitpunkt noch keinerlei Erfahrung, welche Dosierung ich brauche und dementsprechend ist mir schrecklich schlecht geworden nach dem ersten Versuch.

Damit war das Thema für mich auch durch – vorerst!

Mittlerweile bin ich auf die Laktasetabletten von „Lactrase“ mit der Dosierung 6000 umgestiegen und siehe da – mir geht es so richtig gut. Natürlich ist es immer noch besser, wenn ich auf Laktose weitestgehend verzichte, aber auf jeden Fall kann ich mit den kleinen Dingern alles essen, was ich gerne möchte. Und das ist für mich die Hauptsache. 🙂
Falls Ihr Interesse an den Tabletten habt, informiert Euch bei Euren örtlichen Apotheken. Die helfen Euch gerne. 🙂

Keine Lust auf Tabletten?

Wenn Ihr allerdings keine Lust auf Tabletten habt, dann kann ich Euch die Firma Minus L ans Herz legen. Sie haben sich auf Ersatzprodukte für Laktoseintolerante spezialisiert, die einem den Alltag wirklich erleichtern.

2011 war die Auswahl allerdings noch gar nicht vorhanden – zumindest bei uns hier oben im Norden! Es war einfach nichts aufzutreiben und man war nur auf die oben genannten Tabletten angewiesen.

Mittlerweile brauche ich nur in den gut sortierten Supermarkt gehen und finde zumindest die Grundaustattung von Minus L. Sahne, Milch, Butter, Joghurt – es gibt einfach alles, was das Foodieherz begehrt. Und wenn Ihr in bisschen besser sortierten Regionen als wir lebt, findet Ihr einfach alles – griechischen Joghurt mit verschiedenen Geschmäckern, verschiedene Nachtische, Käsesorten, Eis. Es muss wirklich auf gar nichts verzichtet werden und das schätze ich sehr an Minus L.

Klar, der Preis ist ein kleines bisschen teurer als die normalen Produkte, aber wenn Ihr darauf angewiesen seid, dann bezahlt Ihr wirklich gerne ein paar Cent mehr, denn das ist es einem wert. Und ich persönlich unterstütze gerne eine Firma, die diese Intoleranz ernst nehmen und den Betroffenen helfen wollen und vor allem auch helfen.

Genau aus diesem Grund haben wir uns mit Minus L zusammengetan, einige Produkte getestet und Euch ein Rezept mitgebracht, bei dem Ihr an jeder Kaffeetafel ohne Bedenken zugreifen könnt. 🙂

Ihr benötigt folgende Zutaten:

  • 2 Eier
  • 1,5 TL Backpulver
  • 50 g weiche Minus L laktosefreie Butter
  • 75 g Dinkelmehl
  • 2,5 EL Apfelsüße
  • 1 TL gemahlene Vanille
  • 1 Nektarine
  • 1 filetierte Saftorange
  • 2 EL Minus L griechischer Joghurt
  • 2 EL Minus L Skyr
  • 1 Packung gemahlene Gelantine

Vermischt das Mehl mit dem Backpulver, gebt Butter, Apfelsüße und Vanille mit dazu und verrührt es zu einem glatten Teig. Fettet und mehlt die vorbereitete kleine Springform gut aus und gebt den Teig dort hinein. Lasst das Ganze jetzt für 20 Minuten bei 160°C Umluft backen. Eine Stäbchenprobe verrät Euch, ob der Tortenboden durch ist und lasst ihn dann gut auskühlen.

In der Zwischenzeit könnt Ihr Euch um den „Belag“ kümmern. Zerteilt die Nektarine und gebt sie zusammen mit den Saftorangenfilets, dem griechischen Joghurt und dem Skyr in ein Gefäß und püriert alles gut durch. Falls Euch die Masse nicht süß genug ist, weil die Früchte vielleicht noch nicht so richtig reif waren, dann gebt entweder noch etwas Apfelsüße oder Zucker mit dazu und rührt es unter.

Rührt die Gelantine nach der Packungsanleitung an und arbeitet sie dann in das Frucht-Joghurt-Gemisch mit ein. Lasst den Tortenboden in der Springform, gebt das Gelantinegemisch mit drauf und stellt das Törtchen dann in den Kühlschrank, bis alles fest geworden ist.

Das war’s schon. 🙂 Sobald der Joghurt fest ist, könnt Ihr servieren und es Euch schmecken lassen. 🙂

Ihr seht, mit einer Laktoseintoleranz geht die Welt nicht unter, aber ich muss auch zugeben, dass ich wirklich noch so etwas wie Glück habe. Ich kann immerhin Brot und Kekse so essen. Da gibt es Menschen, die noch erheblich empfindlicher sind. Aber wenn man keine all zu schlimme Ausprägung hat, dann kommt man mit einigen Hilfsmitteln gut über die Runden. 🙂

Wie oben geschrieben, die Welt geht nicht unter, aber eine enorme Beeinträchtigung ist es so oder so.

Ich hoffe sehr, dass ich Euch einen kleinen Einblick in meine Welt geben konnte. Bei weiteren Fragen stehe ich Euch gerne zur Verfügung. 🙂

Viele liebe Grüße,
Anna

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Minus L entstanden. Die Produkte wurden uns kostsenfrei zur Verfügung gestellt, aber unsere Meinung zu der Firma oder den Produkten ist davon gänzlich unbeeinflusst geblieben.

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