Zwiebelkuchen

Hallo. 🙂

Jetzt im Herbst gibt es für uns ein Essen, ohne das es kein richtiger Herbst ist – die Rede ist vom Zwiebelkuchen! Als halber Thüringer ist es mir (Anna) sehr wichtig, dass es dieses Herbsthighlight jedes Jahr wenigstens einmal gibt. Und wenn es geht, dann natürlich vornehmlich auf dem Weimarer Zwiebelmarkt, denn dort schmeckt er einfach am Besten, wenn man Abends seine Runden durch die Stadt dreht.

Aber auch, wenn es für uns, so wie in diesem Jahr, nicht runter geht, möchten wir Beide nicht darauf verzichten. Deswegen haben wir dieses Jahr mal eine schnelle Variante auf den Tisch gebracht, die aber geschmacklich doch schon mit dem Original mithalten kann. Und eins sei an dieser Stelle verraten – aufgewärmt schmeckt er noch tausend Mal besser. Denn dann sind die Zwiebeln erst so richtig schön durchgezogen. 🙂

In diesem Fall haben wir den Zwiebelkuchen allerdings nicht auf einem Blech gemacht, wie es sonst üblich ist, sondern in einer runden Tarteform. Das ist zwar mal was anderes, aber man muss ja auch mal ein paar Neuerungen ausprobieren. 😀

Ihr benötigt folgende Zutaten:

  • 1 Rolle Mürbeteig aus der Kühlabteilung
  • 800 g Zwiebeln
  • 500 g Schinkenwürfel oder Baconstreifen
  • 200 g Cheddar (gerieben)
  • 200 ml Sahne
  • 2 Eigelb (Größe M)
  • Salz, Pfeffer, 1/2 TL Kümmel (gemahlen)

Schneidet die Zwiebeln entweder in Ringe oder feine Streifen und stellt sie kurz bei Seite. Diese Aufgabe könnt Ihr auch einem Familienmitglied geben, das eventuell etwas gutzumachen hat bei Euch. Mehr Strafe geht nicht. 😉

Bratet nun die Schinkenwürfel (bzw. Bacon) in einer Pfanne an, nehmt sie raus und bratet dann die Zwiebeln in dem verbliebenen Fett an. Das geht dann so lange, bis die Zwiebeln goldgelb geworden sind. Nehmt sie aus der Pfanne, mischt sie mit dem Schinken und hebt dann noch den Käse mit drunter.

Rollt den Mürbeteig in der Tarteform aus und verteilt dann die Zwiebelmasse darauf. Vermischt nun noch die Sahne, die Eigelbe zusammen mit den Gewürzen und gießt es dann über das Zwiebelgemisch.

Jetzt kommt alles für ca. 30 Minuten bei 180°C in den Backofen und kann dann verspeist werden.

Alleine der wunderbare Geruch, der dann durch die Wohnung zieht ist den mehr oder weniger großen Aufwand wert. 🙂

Habt Ihr auch solche Spezialitäten, die bei Euch zu bestimmten Jahreszeiten ein Muss sind? 🙂

Viel Spaß beim nachmachen und lasst es Euch schmecken,
Anna und Martin